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Persönliche Philosophie

Eigentlich sind alle Menschen für Umwelt- und Naturschutz. Geht es aber darum, daß jeder einzelne Mensch konkrete Handlungen vornimmt, sieht es häufig sehr mager aus. Kein Mensch möchte Tiere leiden sehen, doch kaufen alle Menschen Fleisch aus ökologischer Landwirtschaft? Kein Mensch begrüßt den Klimawandel, doch beziehen alle Menschen Strom aus erneuerbaren Energien eines Ökostromanbieters? Diese beiden Beispiele zeigen in deutlicher Weise den Unterschied zwischen dem Wunsch für das eigene Leben und der Wirklichkeit des eigenen Handelns.

Es erscheint wenig wahrscheinlich, daß von der Politik wesentliche Weichenstellungen erwartet werden können. Zu groß ist das ewige taktische Verhalten, begründet zum Beispiel durch das "Trittbrettfahrer-Prinzip", das "Gefangenen-Dilemma", die Wahlperioden oder die Beeinflussung von Lobbyisten. Der Einfluß des Konsumenten jedoch ist enorm und wird unterschätzt. Er kann sein Geld gezielt ausgeben. Macht kann auf diese Weise umverteilt werden.

Änderungen von Verhaltens- und Konsummustern können durch Wissen ermöglicht werden. Von großer Wichtigkeit ist daneben die Ansprache der Gefühlswelt. Die ganzheitliche Umweltbildung ist daher von fundamentaler Bedeutung. Nur was der Mensch kennengelernt hat, kann er auch schätzen lernen. Nur was er schätzen gelernt hat, ist er auch bereit zu schützen. Die emotionale Ansprache der Menschen trifft besonders im Vorschulalter auf fruchtbaren Boden. Die Weichenstellung für ein umweltbewußtes Verhalten geschieht hier eher auf spielerische Weise. Später, im Schulalter, können Erfahrungen mit mehr Wissen gefüttert werden. Die ganzheitliche Umweltbildung hört allerdings niemals auf. Sie ist lebensbegleitend.
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